16.11.2015 Maximale Punktausbeute am ersten Heimspieltag Netzkante I – SG Moskau 2:0 (25:8, 25:23), Netzkante I – BSV Limbach-Oberfr. 2 2:0 (25:17, 25:23)

Die Planung für das um eine Woche verlegte Heimspiel gegen die Sportfreunde der SG Moskau und Limbach, gestaltete sich schwierig. Dani war immer noch verletzt, Andreas im Urlaub und Franzie eigentlich bis 20:45 auf Weiterbildung. Jörg hätte für den Fall der Fälle die Sporttasche dabei gehabt (dafür vielen Dank!). Von René kam Montag Mittag die Zusage. Als Franzies Weiterbildung auch 2 Stunden eher beendet wurde, waren wir 7 „spielfähige“ Leute aus der Ersten und freuten uns auf zwei schöne Spiele.

Passend zur maximalen Punktausbeute die Rückennummer 6 von Sven als Bild zum ersten Heimspieltag der Netzkante I

Passend zur maximalen Punktausbeute die Rückennummer 6 von Sven als Bild zum ersten Heimspieltag der Netzkante I


Im ersten Spiel gegen die SG Moskau starteten wir sehr gut ins Match – eine Aufschlagserie von Seb brachte einen beruhigenden Vorsprung von mehr als 10 Punkten. Dieser gab die notwendige Sicherheit. Irgendwie klappte in dieser Phase fast alles und mit 25:8 war der Satz in Rekordzeit entschieden. Vor allem unser variables Spiel ist hier hervorzuheben, Schnellangriffe, Außenangriffe und Hinterfeldangriffe wechselten sich permanent ab und wurden tadellos ausgeführt. Im zweiten Satz hieß es Spannung hoch halten, genau so konzentriert und zwingend weiterspielen und den Gegner bloß nicht ins Spiel kommen lassen. Wir stellten im Vergleich zum ersten Satz eine Position um. Sven wurde geschont und Fabian durfte sein Können zeigen. Diesmal war es René der uns mit starken Aufschlägen weit in Front brachte. Doch diesmal gab uns diese Führung nicht die nötige Stabilität. Der Gegner hatte umgestellt und kam in Folge dessen besser zum Zug. Mitte des Satzes war der Gegner fast dran und schaffte beim Stand von 23:23, in einer kleinen Schwächephase von uns, den Ausgleich. Fabian sorgte schließlich mit einem Angriff auf die Mütze des gegnerischen Blockspielers für den 24. Punkt, nachdem sich vorher alle anderen vergeblich am herausspielen des Satzballes versucht hatten. Matze brachte den folgenden Aufschlag in souveräner Manier über das Netz und der Punkt ging an uns – zweiter Satz, erster Sieg, drei Zähler gesichert.
Im zweiten Spiel des Abends ging es gegen die Mannschaft aus Limbach-Oberfrohna. Somit konnte man vom Spitzenspiel sprechen, da der 1. und 2 der zweiten Stadtliga gegeneinander spielten. Im Vergleich zum Vorjahr standen uns einige junge Gesichter gegenüber. Wir starteten mit der gleichen Mannschaft wie im ersten Satz des Spiels zuvor. Nach ausgeglichenem Spielbeginn war es diesmal Sven vorbehalten uns mit einer Aufschlagserie deutlich in Front zu bringen. Zur Hälfte des Satzes agierten beide Teams äußerst stark und zeigten ein schönes Volleyballspiel. Viele direkte Angriffspunkte auf beiden Seiten und wenige einfache Fehler prägten das Spiel. Unser Side-Out funktionierte in dieser Phase sehr gut. So konnten wir unseren Vorsprung konstant bei 5-6 Punkten halten und schließlich den Satz mit 25:17 entscheiden.
Nach ausgeglichenem Start lief es auf einmal bei uns nicht mehr so richtig. Der Gegner wurde stärker und bei uns landeten einige Aufschläge mehr im Netz als im ersten Satz, schnell gerieten wir 3-4 Punkte in Rückstand, die wir bis zum Satzende nicht aufholen konnten. Im Side-Out waren wir auch in dieser Phase gut dabei, aber es gelang uns nicht den Gegner am Aufschlag so unter Druck zu setzen, dass direkte Punkte oder leicht zu verteidigende Angriffe daraus resultierten. Beim Stand von 23:23 konnten wir in einem verloren geglaubten Satz doch noch ausgleichen. Die letzten beiden Punkte sind schnell erzählt: Auszeit Limbach – Aufschlag Seb – Annahmefehler der Gegner 24:23, Auszeit Limbach – Aufschlag Seb – ungenaue Annahme und Matze besorgt am Block den 25. Punkt. Somit bleibt auch der zweite Dreier bei uns zu Hause in der Luisenschule und wir grüßen weiterhin mit 11 von 12 möglichen Punkten von der Spitze der 2. Stadtliga.
Mir hat der gestrige Abend wieder viel Freude bereitet. Wir konnten in allen Disziplinen überzeugen. Sowohl in Annahme, Feldabwehr, Zuspiel als auch im Aufschlag, Angriff und Block. Ebenso stark ist auch der Wille zum Satzende auch knappe Sätze ziehen zu wollen und auch zu können! Das war wieder mal eine geschlossene Mannschaftsleistung, auf die wir stolz sein können! So können wir beruhigt auf die vor uns liegenden Aufgaben blicken. Nächste Woche geht es zunächst Auswärts zum Schlusslicht Galaxy, bevor dann am 30.11. zum Heimspiel die Absteiger von Ascota/CPSV sowie die Harthauer Wundertüte bei uns zu Gast sind.
Für Netzkante waren dabei: Fabian, Franzie, Matze, Ralf, René, Seb + Sven – Dani und Jörg unterstützten vom Spielfeldrand

 

Aktuelle Tabelle:  http://www.volleyball-stadtliga-chemnitz.de/league/4

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