Netzkante 1 sammelt am 3. Heimspieltag 3 Zähler

19.01.2015: Netzkante 1 – USG 0:2 (20:25, 22:25) + Netzkante 1 – LSV Langenberg 2 2:0 (25:18, 25:10)

Am ersten Heimspieltag der Rückrunde ging es für uns gegen die starke Konkurrenz von USG und Langenberg-Falken. In den Auswärtsspielen der Hinrunde mussten wir uns beiden Gegnern glatt geschlagen geben, hatten allerdings auch in beiden Spielen erhebliche Personalprobleme.

Zuerst hatten wir Hoffnung, dass sich das am gestrigen Spieltag ändern sollte, leider waren dann doch nur 7 Spieler in der Halle und wir mussten wieder einmal improvisieren.

Im Spiel gegen USG blieb der angeschlagene Dani draußen – Ralf und Fabian übernahmen im Außenangriff, Andreas und Matze agierten als Mittelblock. Am Aufschlag konnte Fabian gleich zu Beginn Druck machen und wir konnten uns ein paar Punkte absetzen, mit zunehmender Spieldauer kam USG ins Spiel und konnte uns in der Annahme immer wieder zu leichten Fehlern zwingen. Im Angriff scheiterten wir recht oft am großen gegnerischen Block und hatten Probleme unsere Bälle tot zu bekommen. Wir blieben aber bis zum Ende des Satzes dran, leider war die Eigenfehlerquote etwas zu hoch, zu viele Bälle gingen durch Abstimmungsprobleme zu Boden und USG konnte sich Satz 1 holen.

Im zweiten Satz kam Dani im Außenangriff, Ralf ging für Andreas auf die Mitte. Fortan lief das Spiel etwas besser – vor allen in der Annahme und in der Feldabwehr steigerten wir uns. Mit zunehmender Spieldauer waren Dani und Fabian immer häufiger über Position 4 erfolgreich. USG spielte in dieser Phase routiniert ihr Spiel runter, es gelang uns immer mal kleinere Schwächen sichtbar zu machen, aber am Ende reichte es knapp nicht zum Satzgewinn – unter dem Strich ein verdienter Sieg für USG.

Im zweiten Spiel gegen Langenberg hieß es jetzt Farbe bekennen – Franzie war nach einem harten Kontakt mit dem Fußboden noch nicht wieder ganz auf der Höhe und wollte lieber draußen bleiben – Allrounder Andreas durfte bzw. musste also im Zuspiel ran – gewagt, da nie im Training probiert, aber es funktionierte. Die paar Zuspiele beim Einschlagen reichten aus, um sich grundlegend auf die Angreifer einzustellen und schon ging es los.

Wir kamen gut ins Spiel – am Aufschlag konnten wir den Gegner frühzeitig unter Druck setzen, am Block waren wir stark und im Angriff ging über Außen fast alles – wahlweise Dani oder Fabian brachten jeden Ball durch, auch über die Mitte konnten wir einige schöne Punkte erzielen, immer wieder fanden wir die Lücken im Feld der Gegner – Mitte des Satzes gab es auf unserer Seite einen Hänger, Langenberg konnte beim 17:17 ausgleichen, doch dann steigerten wir uns wieder, zogen weg und sicherten uns deutlich Satz 1.

Unverändert ging es im zweiten Satz weiter. Hier lief das Ganze jetzt noch besser. Die Fehler von Langenberg wurden mehr, auf unserer Seite konnten wir noch eine Schippe drauf legen. Am Ende ging der Satz mit 25:10 mehr als deutlich an unser Team und wir konnten, gegen die zuzgegeben nicht in Bestbesetzung angetretenen Langenberger, 3 wichtige Zähler im Haben verbuchen.

Mit der gezeigten Leistung können wir durchaus zufrieden sein. Der Klassenerhalt ist mit 10 Punkten Vorsprung auf AWO quasi gesichert. Jetzt können wir schauen, ob wir stark genug sind, in den nächsten Spielen noch ein paar Gegner im Kampf um den Aufstieg ärgern zu können 🙂 Im Zuspiel wurde aus der Not heraus quasi eine neue Option geboren, falls wir mal in unserer „kleinen Aufstellung“ am Block keinen Zugriff auf die Gegner bekommen…

Für Netzkante waren dabei: Andreas, Dani, Fabian, Franzie, Matze, Ralf + Seb und an der Linie Sven

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